Bauen und Wohnen
Die Weinbaugemeinde Wolfsheim liegt nördlich
des Wißbergs an einem Südhang, von dessen Höhe früher eine der heiligen Katharina geweihte Kapelle weit ins
Rheinhessische Hügelland grüßte. Wer heute nach Wolfsheim möchte, dem weist der Rheinsender des
Südwestfunks schon von Weitem den Weg in das von Reben umgebene Dorf.
Funde aus mehreren Epochen, bis hin zur
Jungsteinzeit, lassen darauf schließen, daß die Gemarkung schon in der Frühzeit besiedelt war. Die wichtigsten
Funde von ganz Deutschland sind der sogenannte "Goldfund von Wolfsheim" aus dem Grab eines germanischen Stammesfürsten
(Museum Wiesbaden) und das Wolfsheimer Nuppenglas aus der römischen Zeit (Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz). Es wird
vermutet, daß die Franken sich bereits in merowingischer Zeit in Wolfsheim niederließen. Der Name Wolfsheim soll von
dem freien Franken namens Wulfilo ("Wulfilos Heim"), der sich mit seiner Sippe hier niederließ, herkommen. Im Mittelalter
gehörte Wolfsheim zur Burg Alzey und damit auch zum ältesten auf Reichsgut zurückgehenden Besitz der
Pfalzgrafenschaft.
Die seit jeher landwirtschaftlich orientierte Gemeinde ist in den letzten Jahren durch die Erweiterung von
Neubaugebieten zu einer attraktiven Wohngemeinde für Auspendler geworden. Gesteigert wurde dieser
Trend durch die günstige Lage zu den umliegenden Städten es sind etwa 20-30 Autominuten nach Alzey, Bad Kreuznach, Bingen
oder Mainz. Einen herrlichen Blick hat man von Wolfsheim zum Golfplatz auf dem Wißberg. In den letzten 30 Jahren ist in der
Gemeinde auf sozialem und kulturellem Sektor einiges getan worden:
Neben einem regen
Vereinsleben hat Wolfsheim ein kleines Gewerbegebiet in dem sich nicht
nur ortsansässige Betriebe angesiedelt haben.
Kulturell hat Wolfsheim folgende Einrichtungen: Turn- und Sporthalle, Dorfgemeinschaftshaus, Aussegnungshalle, Kinderspielplatz
sowie ein Jugendraums im Keller des alten Rathauses, Volkshochschule, 2-gruppigen kommunaler Kindergarten, Effe- und Weedeplatz.
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